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Wissenswertes


Ganggenauigkeit der verschiedenen Uhrwerke

Nicht-COSC zertifizierte mechanische Werke:

schlechter Fall +/- 10 Sekunden pro Tag 99,98843% Genauigkeit
typischer Fall +/- 5 Sekunden pro Tag 99,99421% Genauigkeit
perfekter Fall +/- 3 Sekunden pro Tag 99,99653% Genauigkeit

COSC (Chronometer) zertifizierte mechanische Werke:

schlechter Fall +/- 6 Sekunden pro Tag 99,99306% Genauigkeit
typischer Fall +/- 3 Sekunden pro Tag 99,99653% Genauigkeit
perfekter Fall +/- 1 Sekunde pro Tag 99,99884% Genauigkeit

Nicht-COSC zertifizierte batteriebetriebene (Quarz) Werke:

schlechter Fall +/- 2 Sekunden pro Tag 99,99769% Genauigkeit
typischer Fall +/- 1 Sekunde pro Tag 99,99884% Genauigkeit
perfekter Fall +/- 0,5 Sekunden pro Tag 99,99942% Genauigkeit

COSC (Chronometer) zertifizierte batteriebetriebene (Quarz) Werke:

schlechter Fall +/- 0,02 Sekunden pro Tag 99,99998% Genauigkeit
typischer Fall +/- 0,01 Sekunden pro Tag 99,99999% Genauigkeit
perfekter Fall +/- 0,00 Sekunden pro Tag 100,00000% Genauigkeit




Wasserdichtigkeit

0 Meter/0 Bar erlaubt keinen Kontakt mit Wasser
bis 30 Meter/3 Bar erlaubt leichten Spritzwasserkontakt
bis 50 Meter/5 Bar erlaubt Wasserkontakt beim Händewaschen und bei Regen
bis 100 Meter/10 Bar

erlaubt Wasserkontakt im Pool

bis 200 Meter/20 Bar erlaubt schwimmen, schnorcheln und duschen (kein heißes Wasser)
bis 500 Meter/50 Bar erlaubt intensiven Wassersport wie z.B. Surfen oder Sporttauchen
über 500 Meter/50 Bar

erlaubt Tiefseetauchen




Warum beschlägt meine Uhr von Ihnen? Schuld ist die Kondensation.

Die Raumtemperatur enthält stets eine gewisse Menge Luftfeuchtigkeit, die mit einem Hygrometer messbar ist. Wird in einem Raum mit einem Luftfeuchtigkeitsgehalt X eine Uhrgehäuse geschlossen, schliesst man gleichzeitig mit der Luft eine kleinste Menge Wasser mit ein! Da es sich nur um wenige Tausendstel Gramm Wasser handelt ist nicht zu befürchten.

Der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ist begrenzt durch das Mass der Absorbation von Wasser durch die Luft, welche temperaturbedingt stark variiert. Bei einem so genannten Feuchtigkeitsmaximum ist die Luft "gesättigt".

Wird dieses Maximum überschritten, schlägt sich das überschüssige Wasser in Form von Tau auf dem am meisten abgekühlten Teilen nieder (Glas und Gehäuseboden). Dieser Dunst oder Tau ist nicht anderes als kondensierter Wasserdampf.

Das synthetische Glas ist unzerbrechlich und hydroskopisch, d.h. es besitzt die Fähigkeit, Wasser zu absorbieren. Es kann im Verlauf von 8 bis 14 Tagen bei normaler Temperatur auch den beschriebenen Wasser- dampf entweichen lassen. Es ergibt sich somit, ein Gleichgewicht zwischen dem Feuchtigkeitsgraben ausserhalb und innerhalb der Uhr.

Aus diesen Gründen ist en unnütz, eine Uhr in total trockener Atmosphäre zu schliessen, da im Verlauf einer Woche die in der Uhr enthaltene Luft ebenso feucht sein wird wie die, die sie umgibt.

Wird eine Wasserdichte Uhr plötzlich stark abgekühlt, wird der Wasserdampf, der in der im Gehäuse eingeschlossenen Luft enthalten ist. verdichtet oder kondensiert sich zu feinstem Nebel und ergibt einen Niederschlag unter dem am meisten abgekühlten Gehäuseteilen (Glas und Boden). Dieser feine Dunst, der wie ein kleiner Schleier unter dem Glas haftet, hat keine nachteilige Einflüsse auf das Werk, sofern die Uhr nicht all zu lange der Kälte (Wasser/Schnee) ausgesetzt ist oder der Vorgang (warm-kalt-warm-kalt) nicht zu rasch aufeinanderfolgend wiederholt wird. Dieser Wasserdampf verdunstet rasch, sobald die Uhr wieder unter normalen Temperaturbedingungen getragen wird.

Der gleiche Vorgang bei einer Uhr, die aus irgendeinem Grund nicht mehr ganz wasserdicht ist, ergibt verschiedenen Aspekte:

Während einem Kontakt mit Wasser, selbst bei starker Transpiration der Trägers. kann eine kleine Menge Wasser in das Gehäuse eindringen. Wird eine solche Uhr dem Wasser entnommen und in normale oder erhöhte Temperatur zu derjenigen der Wasser verbracht, verwandelt sich, das eingedrungene Wasser in Wasserdampf, dieser schlägt sich wiederum unter dem Glas nieder.

Der Niederschlag kann aber auch auf dem Werk oder auf dem Gehäuseboden erfolgen. Zeigt sich ein starker Nebel in Form feinster Wassertröpfchen, ist die Uhr mit Sicherheit leck (undicht). Sie muss deshalb rasch repariert und kontrolliert werden. Dieser Niederschlag ist wesentlich stärker als beim vorangegangenen Fall und ist durch seine Intensität leicht zu unterscheiden.


Schließen

Dornschließe:
Die Dornschließe ist ein Verschlussmechanismus für Armbänder. In den einen, längeren, Teil des Armbandes werden Löcher gestanzt, am Ende des anderen sitzt die eigentliche Dornschließe. Die Dornschließe selbst besteht aus dem Dorn, der durch das Loch geführt wird, um die gewünschte Länge zu fixieren, einem Federsteg und einem Metallbügel in U-Form, welcher verhindert, dass der Dorn wieder aus dem Loch rutscht. Dornschließen finden vor allem bei Lederbändern aller Preis - und Qualitätsklassen Anwendung, sie können aber auch bei Textilbändern eingesetzt werden. Dornschließen hochwertiger Uhren sind dem Material nach an das Gehäuse angepasst und zumeist mit dem Logo des Herstellers oder einer anderen Kennzeichnung versehen.

Faltschließe:
Im Gegensatz zur Dornschließe wird bei der Faltschließe das Uhrenarmband nicht vollständig geöffnet, sondern an Scharnieren aufgeklappt (aufgefaltet). Dadurch wird das Armband geweitet und kann vom Arm genommen werden.

Doppelfaltschließe:
Doppelfaltschließen sind hochwertige Faltschließen, die sich beidseitig öffnen und daher eine besonders große Öffnung des Armbands erlauben. Eine andere Bezeichnung lautet "Schmetterlingsschließe", was auf die zweiflügelige Konstruktion der Schließe anspielt.